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Geschichte der Vennbahn

 

1989 – 2020:

 

1989 wurde der Abschnitt zwischen Raeren und Sourbrodt von der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft erworben zum Zweck des Erhaltes für einen Tourismusbetrieb, welcher von 1989 bis 2001 von der Vennbahn V. o. E. durchgeführt wurde, wo es ein kleines Kuriosum gegeben hat.

Die Vennbahn V. o. E. hatte die Dampflok 50 3666 von der damaligen DR als 50.35 erworben. Diese war in Meinigen auf Ölhauptfeuerung umgebaut worden, wodurch baureihenbedingt diese zu einer 50.50 wurde. Die Lok hatte aber ihre alte Nummer behalten und erst mit dem Niedergang der Vennbahn und der Veräußerung an die VSM in den Niederlanden eine Nummer (50 0073) bekommen, die dann die Lok als eine 50.50 ausweist.

 

Bis 2006 wurden die Streckenabschnitte Jünkerath Weywertz und Trois-Ponts – Malmedy – Weywertz – Sourbrodt im Auftrag der Nato unterhalten.

Der Bereich zwischen Weywertz und Raeren oblag der Vennbahn V. o. E.

 

Ab 2004 wurde ein Draisinenbetrieb zwischen Kalterherberg und Sourbrodt eingerichtet.

 

Seit 2013 ist die Vennbahn zu einem Radweg ausgebaut.

 

Im Jahre 2008 wurde die Diskussion laut, dass die Bahntrasse, sofern sie auf deutschem Gebiet verlief (aber immer noch belgisches Hoheitsgebiet war), eventuell mit dem Ende der bahntechnischen Nutzung an Deutschland zurückzugeben sei. Jedoch haben das belgische Außenministerium und das deutsche Auswärtige Amt erklärt, dass die Grenzziehung abschließend geregelt sei. Damit wurde außerdem vermieden, dass sich die Parteien, die einst den Versailler Vertrag ausgehandelt hatten, noch einmal an einen Tisch setzen mussten (O-Ton Kabinettschef Leo Kreins aus Eupen: „Präsident Bush in Malmedy, das wäre doch was!“).

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Karte 2020

Raeren, Stellwerk II im April 1987

Bild © Michael Heinzel

Raeren, Stellwerk II im April 1987

Bild © Michael Heinzel

Sourbrodt 2005

Bild © Michael Heinzel

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